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PwC-arqus-Preis geht an Absolventin der FWW

Für ihre Masterarbeit - betreut von Prof. Sebastian Eichfelder, erfolgreich verteidigt im Herbst des vergangenen Jahres - ist Luzy Porth ein von PricewaterhouseCoopers und dem Arbeitskreis Quantitative Steuerlehre e. V. (arqus) jährlich vergebener Preis für herausragende Abschlussarbeiten im Bereich der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre zuerkannt worden. Wir gratulieren herzlich! Der Titel ihrer ausgezeichneten Arbeit lautet: „Wirtschaftliche Effekte steuerlicher Förderinstrumente: Eine Untersuchung in den neuen Bundesländern am Beispiel des Auslaufens der Investitionszulage“. Die feierliche Preisverleihung erfolgte Anfang Juli im Rahmen der arqus-Jahrestagung 2026 an der KU Eichstätt-Ingolstadt. 

Bei Interesse an den Ergebnissen der vorgenannten Abschlussarbeit, hier noch ein Auszug aus dem von Prof. Eichfelder erstellten Gutachten: "Frau Porth leistet mit Ihrer eigenständigen und methodisch anspruchsvollen Arbeit einen eigenständigen Beitrag zur Forschung. Sie kann zeigen, dass das Auslaufen der Investitionszulage zu einem erheblichen Rückgang der Investitionsaktivitäten in ostdeutschen Betrieben von 12,88% bis 17,22% pro Jahr geführt hat. Dies sind erhebliche Effektgrößen. Sie bestätigt zudem theoretisch postulierte Zusammenhänge von Edge und Rudd (2011), die davon ausgehen, dass Unternehmen Investition in den Förderzeitraum verlagern. Im Einklang mit diesen Überlegungen findet Frau Porth zusätzliche positive Investitionseffekte von 9,42% bis 14,57% auf Investitionsvolumen in den Jahren 2009 und 2010 und einen besonders großen Rückgang des Investitionsvolumens in 2014 (direkt nach dem Auslaufen der Förderung). Sie kann zudem zeigen, dass kleine Unternehmen stärker von der Förderung profitiert haben (auch wegen höherer Sätze) und zudem auf Fördersätze stärker mit einer Anpassung der extensiven Investitionsmarge (= Investitionswahrscheinlichkeit) reagieren."

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FWW mit Spitzenbewertungen im CHE-Hochschulranking 2026

Die kürzlich veröffentlichten, mit Spannung erwarteten Ergebnisse eines vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) aufgestellten Hochschulrankings für die Fächergruppe BWL / VWL / WiWi stellen der Fakultät ein insgesamt höchst erfreuliches Zeugnis aus. Die aus Studierendenbefragungen, aus sog. Fachbereichsindikatoren und weiteren Erhebungen ermittelten Werte ergaben z. B. für das Fach „Betriebswirtschaftslehre“, dass unser einschlägiges Studienangebot - das sind insbes. die Bachelorprogramme BWL und IM - gleich in elf verschiedenen Kategorien in den „Spitzenbereich“ aller untersuchten Hochschulen eingeordnet wurde. Spitzenmäßig waren wir demzufolge etwa in puncto „Allgemeine Studiensituation“, bei der „Unterstützung am Studienanfang“ und beim „Auslandsstudium“, in der „Studienorganisation“, der „Betreuung durch Lehrende“, dem „Lehrangebot“ etc. Auch für die Raumsituation, die Bibliotheksausstattung oder beim digitalen Lernen gab es hervorragende Bewertungen.  

Ein herzlicher Dank von dieser Stelle aus an alle, die zu diesem wirklich bemerkenswerten Erfolg ihren Teil beigetragen haben: an alle Dozentinnen und Dozenten, die Kolleg:innen im Studiendekanat/-qualitätsmanagement und im ISP-Office, die Mitarbeiter:innen in der Lehrstuhl-, Prüfungs- und sonstigen Fakultätsverwaltung, an den unermüdlichen FaraWiwi, unsere Studierendenvertretung usw. Nicht zuletzt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Befragung, die Zeit und Mühe nicht gescheut haben, sich durch die bisweilen recht detaillierten Fragebögen zu kämpfen, sei ein großes Dankeschön ausgesprochen! Wir werden uns bemühen, den hohen und weiter steigenden Ansprüchen, die wir nicht zuletzt an uns selber stellen, auch in Zukunft gerecht zu werden!  

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Studie belegt: Oxytocin als Mittel bei "männlichem Misstrauen" wirksam

Warum vertrauen manche Menschen anderen nur ungern – und lässt sich das ändern? Genau dieser Frage sind FWW-Professor Bodo Vogt und Dr. Paul Bengart, Mitarbeiter seines Lehrstuhls, gemeinsam mit Kolleg:innen aus Belgien und der Schweiz nachgegangen. Die überaus interessanten Ergebnisse ihrer Studie wurden nun kürzlich in einer höchst angesehenen Fachzeitschrift veröffentlicht, den Proceedings of the National Academy of SciencesVogt/Bengart/Declerck/Fehr: "Oxytocin increases trust in men low in dispositional trust"(PNAS, vol. 123, no. 32).

Im Zentrum der Untersuchung steht das sog. Kuschelhormon Oxytocin, das im Körper unter anderem bei Nähe und Bindung ausgeschüttet wird. Paul Bengart und Bodo Vogt (OVGU) wollten zusammen mit Carolyn Declerck (Uni Antwerpen) und Ernst Fehr (Uni Zürich) herausfinden, ob dieses Hormon Menschen tatsächlich vertrauensvoller macht. Dafür führten sie ein aufwendiges Experiment mit 359, einer Voruntersuchung zufolge mit einer "low disposition of trust" ausgestatteten Männern durch. Ein Teil der Teilnehmer bekam Oxytocin als Nasenspray verabreicht, der andere Teil ein Placebo, ohne dass die Teilnehmer wussten, was sie bekommen hatten. Anschließend spielten sie ein sog. Vertrauensspiel, bei dem sie echtes Geld an eine fremde Person weitergeben konnten in der (mehr oder weniger vagen) Hoffnung, später mehr davon zurückzubekommen.

Das Ergebnis: Besonders Männer, die der Vorerhebung zufolge als relativ misstrauisch galten, vertrauten nach der Oxytocin-Gabe deutlich mehr. Rund 20 Jahre bisheriger Forschung auf diesem Themenfeld hatten noch zu den unterschiedlichsten, d. h. wenig eindeutigen Ergebnissen geführt. Nun scheint die Sache entschieden: Die Wirkung von Oxytocin im Experiment hängt davon ab, ob Menschen grundsätzlich eher nicht vertrauen oder eben vertrauen. 

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IWH überzeugt bei Evaluation

Über derzeit fünf Professorinen und Professoren sowie drei Juniorprofessor:innen der Fakultät sind wir mit dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle seit etlichen Jahren gerade auch personell eng verbunden. Für das Team um Prof. Reint E. Gropp, den IWH-Präsidenten und VWL-Professor der FWW, stand  kürzlich die turnusgemäße Evaluierung des Instituts in der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) an. Unabhängige Sachverständige hatten die Leistungen des Instituts zu bewerten und der WGL Bericht zu erstatten. Den Beurteilungen dieser Bewertungsgruppe hat der Senat der WGL sich auf seiner Sitzung vom 7. Juli nunmehr angeschlossen. Um es an dieser Stelle kurz zu machen, hier nur die Überschrift der IWH-Pressemitteilung dazu: "Evaluierung erfolgreich absolviert: IWH mit sehr guten Noten zur Weiterförderung empfohlen".
Auch wenn die finale Entscheidung zur weiteren finanziellen Förderung durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (des Bundes und der Länder, GWK) derzeit noch aussteht: Wir gratulieren herzlich und hoffen auf (mindestens) sieben weitere Jahre erfolgreicher Kooperation von IWH und FWW!        

Dissertations- und Masterarbeitspreis der GOR für Fakultätsmitglieder

Jonathan Scholz (im Foto rechts), wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl Management Science (Prof. Marlin Ulmer), ist für seine Abschlussarbeit "Solving Large Constrained Clustering Problems" mit einem Masterarbeitspreis der Deutschen Gesellschaft für Operations Research (GOR) ausgezeichnet worden. Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz datengetriebener Operations-Research-Verfahren zur effektiven Standortplanung von großen und komplexen Versorgungsnetzwerken. Herr Scholz wird den Preis im Rahmen der GOR-Jahrestagung im September in Passau erhalten, auf der er dann auch die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit präsentieren wird.

Wenn bei gleicher Gelegenheit der GOR-Dissertationspreis 2026 verliehen wird, darf der Lehrstuhl ein zweites Mal feiern - denn der geht den Ankündigungen zufolge an Dr. Florentin Hildebrandt, Postdoc bei Prof. Ulmer.  Der Titel seiner exzellenten Doktorarbeit lautet: "Machine Learning for Stochastic Dynamic Vehicle Routing Problems". Den beiden Preisträgern gratulieren wir herzlich! 

Letzte Änderung: 13.08.2026 -
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